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Unsere Caritas



(K)ein Zuhause für obdachlose Jugendliche
„Ich bin eine Jugendliche in deiner Nähe und ich bin obdachlos - ein Flüchtling im eigenen Land. Meine Eltern kamen nicht klar, ich konnte nicht mithalten und hatte keine echten Freunde... Tagsüber sitze ich auf der Straße und muss betteln und ansehen wie Menschen vor Schaufenstern stehen und sich nicht entscheiden können, was sie sich noch kaufen sollen. Ich schäme mich, weil ich störe. Dann suche ich nach etwas Essbarem und „freue“ mich über das, was die Leute wegwerfen und die Katzen nicht anrühren, weil sie Besseres gewöhnt sind. Am Abend gehe ich mich wie ein Verbrecher verstecken unter einer Plane oder Brücke und habe Angst vor dem lauernden Bösen und kämpfe gegen Kälte und Hunger. Waschen kann ich mich ab und zu in einer öffentlichen Toilette, wenn es keiner bemerkt. Nachts suche ich in meinen Vorstellungen nach jemandem der mich sieht, dass mich einer liebt und einfach irgendwann kommt mich zu holen. Ich kann diese Hoffnung nicht aufgeben, sie ist alles was ich habe...“

Wir leben in einem top-organisierten Sozialstaat aber leider mit einem grandiosen unsozialem Verhalten ohne Verständnis, Annahme und Perspektiven für den Bedürftigen, jeder macht halt seinen Job. Neben geistiger Gewalt müssen obdachlose Frauen täglich damit rechnen, in Einrichtungen erniedrigt und vergewaltigt zu werden. Es interessiert niemanden! Wer ist schuld? Wir alle! Immer finden wir einen schwarzen Peter und haben reichlich zu klagen. Es ist der Krebs des Wohlstands. Ist nicht jeder als Teil der Gesellschaft von uns beteiligt an der Not des anderen? Unsere eigene Medizin gegen depressive Verstimmungen finden wir nicht im Facebook, beim Psychologen oder im Fitnessstudio, sondern darin, was wir für andere tun! Gott wartet auf unser Handeln und richtet uns am Ende unserer Tage nach unserer Liebe, so sagt Er (Mt 25,31-46). Wir können Not lindern, indem wir aktiv lieben. Die Liebe macht uns fähig, froh und reich, sie vertreibt unsere innere Not und die unseres Nächsten!





Bau mit!

Wir wollen im Namen unserer Bruderschaft ein Zuhause schaffen und Familie werden für Obdachlose (vor allem Jugendliche aus Deutschland), und zwar in Medjugorje am Herzen unserer liebenden, fürsorgenden Mutter. Vielleicht verzichten wir auf die nächste geplante Anschaffung für uns und machen ein Opfer der Liebe daraus? Vergelt´s Gott!

Wirke mit!
Jeder hat die Fähigkeit und Möglichkeit mitzuwirken in diesem Liebeswerk. Der eine hat Geld, ein anderer gesunde Hände, Füße und vor allem ein Herz und Verstand und Talente, die nicht vergraben werden dürfen. Gott wartet auf unser gemeinsames Tun. Es bereichert alle, es heilt, lässt unser Leben gelingen und zu blühen beginnen! Das ist versprochen.

In diesem unserem gemeinsamen Werk, sind alle geistigen und leiblichen Werke der Barmherzigkeit, die Gott erwartet und begleitet, enthalten!





Dazu haben wir 2016 zum Ende des Hl. Jahres der Barmherzigkeit den Verein „Lazarus Oase e.V.“ ins Leben gerufen, der sich kümmert um obdachlose Jugendliche und daraufhin arbeitet eine Einrichtung in Medjugorje zu schaffen. Auch Häuschen für jene, welche eine Zeit mitleben wollen sind geplant. Ein Verein der unsere Möglichkeiten und Talente herausfordert und unsere Nächstenliebe vereint und konkret werden lässt...
Die nächsten Schritte sind Mitglieder zu gewinnen, die im Gebet mittragen und finanziell unterstützen.





1. Vorsitzender ist Reinhard Busch (3. v. links, Dipl. Sozialpädagoge/Leiter einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung), 2. Vorsitzender ist Frank Möller (rechts), Schriftführer ist Franz Rosen (mitte, Realschullehrer / ehem. Organisator von SOS-Kinderdörfern), Kassiererin ist Marion Hellwig (links, Erzieherin im Heimbereich), Beisitzer: Margret Rosen (4. v. links, Krankenschwester), Anita Busch (2. v. links, Hauswirtschafterin) und Kristina Möller (2. v. rechts, Staatl. gepr. Wirtschaftsassistentin).

Zeitungsartikel über die Gründung>>

Bei Fragen schreibe uns einfach eine Email  lazarusoase@web.de
www.lazarusoase.de